Medien

Nationale Woche gegen Food Waste
12. – 20. September 2026

Während neun Tagen setzen Unternehmen, Organisationen und die öffentliche Hand ein sichtbares Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung.

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In der Schweiz entstehen jährlich rund 2,81 Millionen Tonnen Lebensmittelverluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette – mit erheblichen ökologischen und wirtschaftlichen Folgen.

Private Haushalte tragen einen wesentlichen Teil dazu bei: Pro Person fallen zu Hause durchschnittlich 80 kg1 essbare Lebensmittelabfälle pro Jahr an.

Ein grosser Teil dieser Verluste wäre ohne Verzicht vermeidbar – etwa durch bessere Einkaufsplanung, richtige Lagerung, den bewussten Umgang mit Haltbarkeitsdaten, kreative Resteverwertung und eine erhöhte Wertschätzung von Lebensmitteln im Alltag.

Über 40 Partnerorganisationen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und öffentlicher Hand engagieren sich in der Nationalen Woche gegen Food Waste (12.–20. September 2026). Gemeinsam bewegen wir die Schweiz zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln – mit konkreten Aktionen, gezielter Kommunikation und alltagstauglichen Tipps für nachhaltige Verhaltensänderungen.

Würden die Schweizer Haushalte während nur einer Woche konsequent keine Lebensmittel verschwenden, könnten rund 30 Millionen2 Mahlzeiten gerettet werden.

Quellen:
1) Beretta et al. (2025): Monitoring der Lebensmittelverluste in der Schweiz: Zwischenstandsbericht 2025. ZHAW Wädenswil
2) Eigene Berechnung basierend auf Lebensmittelverluste in der Schweiz: Umweltbelastung und Vermeidungspotenzial, BAFU, 2019 und Einwohnerzahlen der Schweiz 2017 gemäss BFS sowie unter Annahme einer typischen Mahlzeit von 450g

Warum eine Nationale Woche?

Lebensmittelabfälle verursachen ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Kosten – und sind zu einem grossen Teil vermeidbar. Mit der Nationalen Woche gegen Food Waste starten wir eine Bewegung für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln.

Gemeinsam erhöhen wir das Wissen und Bewusstsein in der Bevölkerung und motivieren zu konkreten Verhaltensveränderungen. Wir zeigen, wie einfach Vermeidung ist – und wie wir gemeinsam mehr Wirkung erzielen.

Die Bewegung basiert auf einem Bottom-up-Ansatz: Partnerorganisationen setzen eigene Aktivitäten um und kommunizieren über ihre Kanäle – begleitet von einer koordinierten nationalen Kommunikation.

Für Interviews, Hintergrundgespräche oder weiterführende Informationen

Philip Moser
Spezialist Kommunikation & Marketing
+41 31 552 19 76
philip.moser@mach-mehr-draus.ch

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Gemeinsam gegen Food Waste

Über 40 Organisationen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und öffentlicher Hand engagieren sich.